Brief von Ayatollah Pasandideh an seinen Bruder Ayatollah Khomeini


Das Klagen des Volkes ist von überall zu hören und sein Fluch an den Gebieter des Turbans ist überall auf der Welt wahrzunehmen. Auf der Basis dessen, was wir täglich beobachten und aufgrund von Informationen, die uns täglich erreichen oder gar wir selbst an eigenem Leibe erfahren, wissen wir, dass die Mehrheit des Volkes die Arme richtung Himmel hebend nach der Rückkehr der alten Situation vor der Islamischen Revolution fleht. Hört Ihr diese Klagen auch? Oder seid Ihr bereits durch den Zaun, den man um Sie gebaut hat wie der Hirte, dessen Herde von Wölfen angegriffen wurde, während er selbst seine Lieblingskuh melkend nichts mitbekam bis der Wolf ihn selbst erwischte? Seit dem Tage in der Stadt "Khomein" als mit dem Komplott der republikanischen Partei, was meiner Vermutung nach mit Ihrem Wissen durchgeführt wurde, die Männer meinen Turban runterzogen und von keiner schändlichen Beleidigung absahen, habe ich mich bis heute nicht beschwert, denn ich hatte das Schicksal unserer Ahnen stets vor Augen.

An jenem Tage, an dem sie den armen Seyed (gem. Ex-Präsident Bani Sadr), der nur die Absicht des Dienens hatte und Sie selbst mehrmals gesagt hatten, dass er Ihnen näher als der eigene Sohn wäre, so blamabel von der Präsidentschaft absetzten und ein armen glücklosen Menschen an die Präsidentschaft eines solch großen Landes brachten, der nicht einmal die Kompetenz eines Karavanenführers besass (gem. Radjai), habe ich Ihnen gesagt, dass diese Teufel eine andere Absicht besitzen und diese Marionette für ihre Spielchen einsetzen würden.Sie haben jedoch statt sich meine Ratschläge anzuhören mir den Rücken gekehrt und nicht einmal den Respekt, den man seinem älteren Bruder zu erweisen hat, eingehalten. Ich habe doch niemals wie (der historische) Aghil Ibn Abutaleb nach Geld, Macht und Rang gefragt, dass Sie so mit mir umgegangen sind und in meinen alten Tagen mich dermassen beleidigt haben, wie es sonst niemand sogar zur Shahzeit gewagt hätte.

An jenem Tage, als Sie befohlen haben, dass alle Wahlurnen mit einer Mehrheit für Herrn Khamenei ausgezählt werden müssen, habe ich und ein paar andere ... Ihnen geschrieben, dass solche Wahlen den Iran ruinieren werden. Das Ergebnis davon sehen wir ja nun. So viel Blut ist geflossen, so viele Verbrechen sind passiert bei deren Erwähnung ich schon zu zittern beginne...nur weil Sie statt auf diejenigen zu hören, die den Islam und den Iran geliebt haben, diesen Teufeln gehorscht haben!

Mit welchem Dokument treten Sie den Velayat (Geistliche Führung) an, während sie hohe Geistliche, die auch tatsächlich den Rang der Geistlichkeit errungen haben, misshandeln, beleidigen und einsperren lassen ?(Erläuterung: An dieser Stelle wurden in diesem Brief einige Namen genannt. Unter anderem auch der Name von Ayatollah Shariatmadari, der durch die Bitte von Khomeinis Bruder zur Shahzeit ihm über Nacht einen religiös höheren Rang verlieh, um den Exekutionsbefehl des Shahs auszusetzen. Zur Shahzeit durften Geistliche ab einem bestimmten Rang nicht bestraft werden. Nach der Mahtübernahme hat ihn Khomeini in seinem Haus einsperren lassen und den Einkauf von Lebensmittel und Zugang zur medizinischen Versorgung untersagt, bis der Geistliche verstarb).

Sie wissen besser als jeder andere, dass ich vom Anfang an gegen die Einmischung der Geistlichkeit in Politik und Militär gewesen bin, denn wenn wir etwas auf die Beine stellen, was nicht dem Willen des Volkes entspricht, wird der ganze Hass des Volkes auf den Islam gelenkt werden. Erleben wir denn heute nicht dieses Ergebnis? Diese Menschen, die für den Islam früher sogar ihr Leben geopfert haben ... , sagen nun, wenn das der Islam ist, was die Würdenträger der Islamischen Republik praktizieren, dann sind wir lieber Ungläubige und es ist grundsätzlich besser, wenn der Name "Islam" überhaupt nicht mit uns in Verbindung gebracht wird.

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Herr Sadr berichtete mir..., dass das libanesische Volk sich immer mehr von der Islamischen Republik abwende. Was hat denn das zu bedeuten, dass wir Waffen von Israel kaufen und nach dem Krieg über Südlibanon verhandeln?

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Ich glaube daran, dass mit der Versendung (Veröffentlichung) dieses Briefes die Probleme und Verwicklungen zunehmen werden. Da ich jedoch seit Tagen fühle, dass mir der Schöpfer jeden Moment meinen Wunsch erfüllen und mich von dieser vergänglichen Hölle befreien könnte, schreib ich diese Sätze als eine Art Testament und brüderlichen Abschiedsbrief. Sie hingegen schreiben auch ein Testament und wählen Ihren Nachfolger, warum sagen Sie dann nicht Islamisches "Sultanat" anstatt islamische "Republik?" Hat denn unser Prophet einen (politischen) Nachfolger in seinem Testament ernannt? Außer, dass er unseren Herren Ali, der unschuldig war und vom Schöpfer auserwählt wurde, dem Volk übergab? Welche unschuldigen Menschen sehen Sie denn in Ihrer Umgebung? 14 Jahrhunderte lang wusste das Volk welche Geistlichkeit Größe besitzt, Vertrauen und Respekt verdient. Nun vergibt eine Zeitung den hohen Titel der Geislichkeit. Aus dem Henker Sheikh Gilani wird Ayatollah und massenweise (angebliche) Geistliche werden in den (Mullah-)Fabriken des Regimes produziert. Sie(3. Pers. Plural) nennen es dann Islamische Regierung und Sie sind darüber froh, dass Sie den Willen G_ttes auf Erden durchgesetzt haben?

Glückselig sind die, die an den ersten Tagen der Revolution von uns gegangen sind und diese Tage nicht mehr miterleben mussten.

Ich werde auch früher oder später ihnen folgen. Meine (erschreckende) Sorgen gelten Ihnen (gem. seinem Bruder).

Morteza Pasandideh, Ghom, das Jahr 1403 (nach islamischer Zeitrechnung)

Der Brief von Ayatollah Morteza Pasandideh auf Persisch



Erläuterung:

Dies ist eine freie und ungefähre Übersetzung des Briefes von Ayatollah Morteza Pasandideh, dem älteren Bruder vom Revolutionsführer Ruhollah Khomeini, den er wie in den traditionellen Familien im Iran üblich ist mit "Sie" anspricht. Nureddine Hendi und Mostafa Musavi sind seine weitere Brüder, wobei der letztere im Kindesalter verstorben sein soll. Herr Pasandideh war derjenige, der die Familiengeschichte veröffentlichte und preisgab, dass ihr Vater ein Inder gewesen war, der einst als Gärtner des englischen Konsulats in Indien arbeitete. Die Familie ist dann irgendwann in die Stadt "Khomein" eingezogen, der auch der jüngste Sohn seinen Namen verdankt.

Khomeini in den Händen seines Vaters


Die Engländer unterstützten und finanzierten damals verschiedene fundamentalistische Gruppierungen wie die Taliban und ihre gut finanzierten sogenannten "Koranschulen" heutzutage, um die Destabilisierung der Region zu garantieren.Im Iran hießen die Handlanger Englands "Fadajine Eslam", mit denen Khomeini mindestens sympathisierte. Diese "Balance of Power - Außenpolitik" der Engländer sichert ihnen bis heute ihren kontinuierlichen Wirtschaftswachstum im Innland.

Khomeini in jungen Jahren: Ein Gesicht mit der Sturheit eines pakistanischen Talib(an)


Der Bruder des Autors brachte dem Iran den Tod und Schrecken. Wie es aus dem Brief hervorgeht, wurde er von einigen Figuren sehr beeinflusst. Heute wissen wir, wenn sich der Mossad die Beihilfe zum Sturz des Shahs als Fehler bezeichnet oder der BND sich ums Überleben des Khomeini vor der Revolution sorgt usw. usf. um welche Kontakte es sich gehandelt haben muss.


Ab Minute 1.10 in English


Fast eine Million Iraner sind diesem Krieg zum Opfer gefallen. Milionen sind ausgewandert, hunderttausende sind in den Gefängnissen ermordert worden. Herzensschöne Menschen, die mit einer Großzügigkeit, Gerechtigkeit und Toleranz beschmückt waren, wonach man heute bei den ganzen verwirrten "Kopfmenschen" weltweit höchstwahrscheinlich vergeblich suchen müsste. Das verwirrendste an der ganzen Katastrophe ist, dass die Europäer den Verantwortlichen von diesem Chaos, nämlich dem Ex-Präsidenten Jimmy Carter mit dem Freidensbobelpreis beschenkten. So wie sie allen zur Seite gestanden haben, die bei der Durchsetzung von außenpolitischen Interessen Europas so bestialisch mithalfen!


Ein Zitat aus der Rubrik Geheimdienste und Propaganda:


Um zu zeigen wie primitiv und einfach die Methoden der genannten Parasiten sind, nehme ich die sogenannte islamische Revolution als Vergleich (zur Oktoberrevolution) hinzu:


1. Man suche sich eine Idelogie, die einigermaßen dem Zeitgeist der Zielgesellschaft entspricht: In Russland hatte die absolute Mehrheit großes Leid ertragen müssen, das aus dem Klassensystem der Zarenhierarchie hervorging. Im Iran war die kulturelle Verwestlichung vielen ein Dorn im Auge. Eine religiöse Haltung wurde durch die Bedrohung der Häßlichkeiten einer aufkommenden Unkultur in der Gesellschaft gestärkt.

2. Man nehme und finanziere jemanden, der im Sinne des Zeitgeistes predigt und die Massen verführt. Parallel hat man geheimdienstliche Aktionen zu tätigen; wie z.B. die Infiltrierung der Armee oder Instabilisierung der Gesellschaft durch Propaganda und durch Gerüchte. Lenin kam aus der Schweiz und Khomeini aus Frankreich. Als übrigens Khomeini auf dem Rückflug nach Iran gefragt wurde, was er den nach so langer Zeit der Trennung für die Heimat fühlte, sagte er schlicht und einfach: Nichts! Hier sein Foto aus der Kindheit des Ayatollah in den Händen seines indischen Vaters:



Die iranische Flagge würde als unmoralisch erklärt und in diese umgeändert:



Wer nun etwas kosmopolitisch veranlagt ist weiß auch, dass diese Flagge dem Zeichen der indischen Siks sehr ähnelt:



In der Mitte soll ein umgedrehtes Kreuz dargestellt werden, das auf eine englische Satanistensekte zurückgeht!

3. Man organisiere einen Putsch, der als Revolution verkauft wird. Historiker bestätigen, dass die Bilder der Oktoberrevolution gesponnen seien. Es war viel mehr ein gut inszenierter Putsch als eine romantische Revolution. Im Iran sah der Shah sich mit dem gleichen Phänomen konfrontiert. Wie er in seinem letzten Buch bescheibt traf sich General "Ghare Barghi" hinter seinem Rücken mit amerikanischen Offizieren (und vermutlich auch Geheimdienstlern). Er bereitete die Kapitulation der Armee gemeinsam mit den Amerikanern vor. Das soll nicht heißen, dass die verführten Massen nicht auf die Strassen gingen. Nur: Hätte der Shah sie tatsächlich zusammenschiessen lassen, wäre die große islamische Revolution im Keim erstickt. Wie und warum er dieses Szenario zuliess, habe ich im Topic "Der Shah von Persien" beschrieben.

4. Nach der Machtübernahme beanspruche man ein totales Monopol auf die Lebensgestaltung aller Individuen der Gesellschaft. Man erzeuge dadurch Hass und feindselige Gefühle gegenüber der jeweiligen Ideologie bei den Massen, nach der sie sich noch kurz zuvor gesehnt hatten. Um diese Kollektivierung zu rechtfertigen, braucht man einen Krieg. Denn die Dynamik entsteht durch eine bedingungslose Ausrichtung sonstiger gesellschaftlicher Aktivitäten auf die Erfordernisse eines Krieges. In Russland eröffnete der Bolschewiki-Virus einen Bürgerkrieg, der die komplette Palette an Perversion - von Aushungerung und Zwangsarbeit bis zu Massakern - beinhaltete. "Die Parttei Gottes" wie sich die Sklaven europäischer Satanisten zu nennen pflegen, führte einen sehr blutigen Krieg gegen einen unverschämt gewordenen Saddam. Schon nach zwei Jahren hätte der Krieg zu Gunsten Irans beendet werden können, da die Irakis aus iranischen Gebieten verjagt wurden und die Nachbarstaaten Kuwait und Saudi Arabien dem Iran sehr hohe Reparationen in einer UN- Resolution anboten. Doch Khomeini sagte: "Der Krieg ist ein Segen"! Es war auch voraussehbar: Im Buch 1984 von George Orwell heißt es, dass es nicht darum gehe wer den Krieg gewinnt, sondern dass der Krieg geführt wird.

5. Man stärke den verräterrischen Kern der Macht und beseitige all die naiven Wegbegleiter dieser Vaterlandsverräter. Die Art und Weise wie sich die herrschende Partei selbst in Russland zerfleischte sucht ihres Gleichen. In Iran brachte Khomeini sogar jeden Iraner um, der mit ihm auf dem Rückflug im Flugzeug saß.

6. Man stärke die Macht mit willkürlichem Terror. In beiden sogenannten Revolutionen wurden noch lange nach der Anfangsphase Blutbäder organisiert. Verhaftungen nach Quoten und Massaker waren beispielsweise an der Tagesordnung. Und selbst die führenden Kader des Geheimdienstes wurden durch nachrücker ersetzt. In Moskau wurden sie in die Erschiessungskeller geschleppt, die sie selbst errichtet hatten. Im Iran gibt es extra ein Gefängnis für Systemfunktionäre. Der spektakulärste Fall war vom Geheimdienstler Said Emami. Nach dem er selbst Menschen gefoltert und umgebracht hatte, wurde er bei Seite geschafft. Nach seinem Tod wurde seine Frau vom jahrelangen Freund der Familie misshandelt. Hier ein kurzes Video darüber, wobei ich allen die Folterszenen erspare






Diese faschistuiden Parasite nehmen dann auch jedes System wieder auseinander, das sie nicht mehr benötigen. Und zwar so wie sie es wollen. Im Falle von Russland hat es noch nicht einmal Krieg gegeben. Der Kollaps kam plötzlich und völlig unerwartet in einer friedlichen Phase der Abrüstung. Wer über die Absurdität immer noch nicht lachen kann, dem sei gesagt, dass diese Parasiten mit den verschiedensten Methoden und Praktiken sogar absurdere Szenarien und Kombinationen auf die Beine stellen. Einer der sarkastischsten Fälle war in Südmerika, der sich hier kurz noch zu erwähnen lohnt: maoistisch buddhistische Radikale in Peru!!! Eine Bewegung namens Sendereo Luminoso, die zur Zeit der IRI Rev. von Mossad ins Leben gerufen wurde. Die Techniken und die Parolen sind original die gleichen, wie bei den Revolutionsführern im Iran gewesen. Als ob die Lenker die gleiche Schule besucht hätten.